Der Lamer Winkel im Naturpark Oberer Bayerischer Wald.

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Der Luftkurort Arrach macht den Lamer Winkel mobil mit Mikar carSharing ...




Arrach.
Auto für alle in der Gemeinde Arrach -

Mikar- CarSharing Standorteröffnung mit Sponsoren und Vereinsvertretern.

Auf dem Land lässt es sich wunderbar leben. Schwierig ist es allerdings ohne verfügbares oder ausreichend großes Auto, denn mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es oftmals schwierig in akzeptabler Zeit ein gewünschtes Ziel zu erreichen. In der Gemeinde Arrach gibt es hierfür eine Lösung. In Zusammenarbeit mit dem Carsharing-Profi Mikar kann dort nämlich ab sofort von allen, die einen Führerschein haben ein Renault Trafic genutzt werden.
Das Unternehmen mit Sitz in Deggendorf wird von Matthias Mierswa (mi), Karl-Heinz Kaiser (ka) und Stefan Riedel (r) geführt. Durch das einzigartige Finanzierungsmodell entstehen für die Kommunen keinerlei Kosten.  Zur offiziellen Eröffnung des Mikar-Standortes Arrach waren neben den 40 Sponsoren auch die Mitglieder des Gemeinderates,  Vereinsvertreter und weitere Gäste eingeladen.  Arrachs Bürgermeister Sepp Schmid hieß alle, die der Einladung gefolgt waren zur Vorstellung des neuen Fahrzeuges in der Schulturnhalle Haibühl willkommen. Ein besonderer Gruß den Bürgermeistern  Franz Müller (Lohberg) und Alois Vogl (stv. Bgm Lam)und seinen Stellvertretern Toni Münsterer und Thomas Weber. Sichtlich begeistert von der „Mikar-Idee“, nämlich Fahrzeuge für Kommunen zu vermarkten, stellte er Karl-Heinz Kaiser, den Geschäftsführer der GmbH & Co.KG vor. Er habe gemeinsam mit Geschäftsleiterin Tanja Altmann das Carsharing-Projekt umgesetzt. Wesentlichen Anteil an der Realisierung habe Raimund Pajung, zumal er es war der sich erfolgreich auf Sponsoren Suche gemacht hat. Ihm und allen Unterstützern sprach er großen Dank aus. Der eigentliche Grund für die Anschaffung des Neunsitzers sei die offene Ganztagesklasse. Die Gemeinde habe für die Kinder eine Beförderungspflicht.  Als Stellplatz für das „Auto für alle Fälle“ wurde die Dorfmitte in Arrach (Nähe Tourst Info) gewählt.
Wie funktioniert das Carsharing?
Seit 2017 gibt es mikar und bis Ende 2020 wird es bundesweit bereits an die 100 Standorte geben. 40 Unternehmen sei es zu verdanken, dass Arrach einer davon sei, so Geschäftsführer Karl-Heinz Kaiser, begeistert von der Solidarität in der Region. Er appellierte an die Bürger die weiterzugeben, dass in Arrach ein Auto ausgeliehen werden könne und wünschte allen Nutzern eine gute Fahrt.   
Was das Ganze eigentlich kostet (1 Stunde 4.90 Euro; 24Stunden 39,90 Euro, pro Buchung 300 Kilometer frei) und wie das mit der Nutzung funktioniert erklärte im Folgenden Jonathan Heise, zuständig für den Digital Service. Die kostenlose Registrierung sei per mikar-App oder auf mymikar.de möglich. Spätestens nach zwei Tagen der Account  freigeschaltet. Danach einfach buchen (Fahrzeug bzw Standort und Buchungsdauer auswählen). Der Buchungszeitraum beginne mit dem Öffnen des Fahrzeugs und ende mit dem Schließen zurück am Standort. Selbstverständlich dürfe sein, das Auto vollgetankt und in ordnungsgemäßem Zustand abzustellen. Der Renault mit neun Sitzplätzen sei 24 Stunden buchbar (zwecks Ganztagesklasse außer Mo-Do von 15 bis 18 Uhr außerhalb der Schulferien), die hotline 24 Stunden erreichbar. Fahrten ins Ausland seien möglich, müssten aus versicherungstechnischen Gründen allerdings bei mikar angemeldet werden.  Das  Auto könne auch für einen Wochenendausflug von Freitag bis Sonntag oder während der Ferienzeit für eine Urlaubswoche gebucht werden. Nachdem Heise sämtliche anfallenden Fragen, wie etwa zur Vorgehensweise bei einem Unfall (zuerst natürlich Notruf und Polizei anrufen, dann mikar, kümmert sich um alles weitere, sogar Abholung der Insassen) beantwortet hatte, erläuterte er beim Auto selber noch weitere Details. Abschließend wünschte auch er allseits Gute Fahrt.

(Bilder u. Bericht: M.Münsterer)
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